phantasie


Regen, Gewitter!!!

hitzefreiIn der Schule hat sich kaum einer von uns Gedanken darüber gemacht, was das für ein komischer Ausdruck ist. Hauptsache die Lehrerin kam ins Klassenzimmer und verkündete: “Der Direktor hat beschlossen, dass heute ab der vierten Stunde frei ist.”
Hinterfragt wurde da wenig. Vielmehr haben wir geschrien vor Glück. Denn Hitzefrei hieß Badesee, hieß Wassereis und Sonnencreme. Und das zu Zeiten, in denen wir sonst im Klassenzimmer sitzen mussten. Es kam uns fast ein wenig verrucht vor, unter der Woche bereits zur Mittagszeit an den See zu fahren. Das ist es wohl auch, was Hitzefrei besonders macht: Hitzefrei hat immer etwas von Schwänzen – nur eben frei von schlechtem Gewissen und der Gefahr, aufzufliegen.
In Schulen hat auch heute noch in den meisten Bundesländern der Schulleiter – mehr oder weniger frei – zu entscheiden, ob Unterricht wegen hoher Temperaturen ausfällt. Deutlich komplizierter ist Hitzefrei am Arbeitsplatz. Festgeschrieben ist ein “Recht auf Hitzefrei” im deutschen Arbeitsschutzrecht nicht. Doch grenzenlos schwitzen müssen Arbeitnehmer trotzdem nicht. Faktisch gibt es auch im Job Hitzefrei.

Der Chef muss eine Fürsorgepflicht wahrnehmen

Paragraf 618 des Bürgerlichen Gesetzbuches verpflichtet den Arbeitgeber dazu, den Arbeitsplatz so einzurichten, dass für das Leben und die Gesundheit der Arbeitnehmer keine Gefahr besteht. Das Gesetz formuliert es: “Der Dienstberechtigte hat Räume … so einzurichten und zu unterhalten …, dass der Verpflichtete gegen Gefahr für Leben und Gesundheit soweit geschützt ist, als die Natur der Dienstleistung es gestattet.” Eine Fürsorgepflicht, die nicht zu unterschätzen ist.

„Je besser wir Diktatur begreifen, umso besser können  wir Demokratie gestalten“ (Roland Jahn)

Plakat

Am Montag, dem 23.09.2013, besuchten wir das Stasi-Museum und die Bundesbehörde für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BstU) nahe dem U-Bahnhof Magdalenenstraße. Für uns beide war dies der erste Besuch dort, da wir im vergangenen Schuljahr noch nicht der O121 angehörten. Der Tag wurde als „Plakattag“ bezeichnet, da wir bestimmte Themen in Zweiergruppen in Form von Plakaten ausarbeiten sollten. Dies ist auch schon der erste Punkt, welcher uns an diesem Tag besonders gut gefallen hat. Wir konnten die Themen zusammen untereinander bearbeiten und mussten sie uns nicht als ewig lange Vorträge zu Gemüte führen. Wir finden, dadurch war es wesentlich leichter für uns die jeweiligen Themen zu verstehen und zu verinnerlichen. Dabei wurden wir von zwei sehr freundlichen Damen, Frau Domscheit und Frau Altendorf, betreut, die uns mit Rat und Tat zur Seite standen. Viele (uns eingeschlossen) hat es ebenfalls gefreut, dass eine Verpflegung aus Wasser, Kaffee und Keksen für uns bereit stand. Zum Schluss bleibt nun nur noch zu sagen, dass wir den Tag insgesamt sehr interessant und lehrreich fanden. Wir erachten den Besuch einer solchen Einrichtung als äußerst wichtig, da sie sich mit unserer eigenen Geschichte befasst und über diese gilt es doch durchaus das ein oder andere zu wissen.

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30.10.2013 Fachtag für (angehende) Erzieher_innen und Lehrer_innen

Vielen Dank allen Beteiligten für das Gelingen unseres Fachtags am Mittwoch, dem 30.10.2013.
Download Skript von Frau Dr. Preissing „Bildung in der frühen Kindheit“ (PDF)  > 

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